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Corvara (Gadertal/Südtirol), Italien
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ALTA BADIA, von den schönsten Dolomitengipfeln umgrenzt, kann wegen seiner Lage und nochmehr wegen der Herzlichkeit und Gastfreundschaft seiner Bewohner zurecht als “das Herz der Dolomiten” bezeichnet werden. Sechs Dörfer, die in drei Gemeinden (Corvara, Badia und La Val) zusammengeschlossen sind, haben sich im Laufe der Jahre zu einem leistungsfähigen Tourismusgebiet entwickelt, ohne dabei die natürliche Schönheit der Landschaft zu beeinträchtigen. Alta Badia ist das Land der Ladiner, des ältesten rätoromanischen Volks im Alpenraum, das sich nicht nur durch die Redeweise sondern auch durch eine jahrhundertaltige und stolze landwirtschaftlich-handwerkliche Kultur auszeichnet
Corvara (m 1568)
Das in einem weiten und sonnigen Talbecken am Fuße des Sassongher-Massivs gelegene Corvara kann aus gutem Grund als die Wiege des Tourismus in Alta Badia bezeichnet werden. Schon in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts begannen einige Jugendliche, die umliegenden Berge zu besteigen und die ersten Touristen , damals "Fremde" genannt, herumzuführen. Mit der Einweihung der ersten Skischule in den ersten Nachkriegsjahren und dem Bau des Schlittenlifts Col Alto im Jahre 1938 (im Jahre 1947 durch den ersten Sessellift Italiens ersetzt) wurde dem Wintertourismus das Startsignal gegeben. Beherbergungs- und Unterhaltungseinrichtungen von hoher Qualität und professionell geschultes Personal haben Corvara zu einem der begehrtesten Tourismusziele im Alpengebiet werden lassen. |
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